Knochendichtemessung
Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) ist ein diagnostisches Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte und damit ein zentraler Baustein in der Früherkennung und Verlaufskontrolle von Knochenerkrankungen wie der Osteoporose.
In der Regel erfolgt die Messung mittels DXA-Verfahren (Dual-Röntgen-Absorptiometrie), bei dem mit einer sehr geringen Strahlenbelastung die Stabilität des Knochens analysiert wird.
Ziel ist es, das individuelle Frakturrisiko frühzeitig zu erkennen und eine gezielte Therapie einzuleiten.
Einsatzgebiete
- Früherkennung und Verlaufskontrolle von Osteoporose
- Abschätzung des individuellen Frakturrisikos
- Kontrolle bei bestehenden Knochenerkrankungen
- Therapieüberwachung unter medikamentöser Behandlung
- Vorsorgeuntersuchung bei erhöhtem Risiko (z. B. Alter, hormonelle Veränderungen)
Vorteile für Patienten

Früherkennung
Die Untersuchung ermöglicht es, Veränderungen der Knochendichte frühzeitig zu erkennen – oft bevor erste Beschwerden oder Knochenbrüche auftreten.

Schnell & unkompliziert
Die Messung dauert nur wenige Minuten, ist schmerzfrei und erfordert keine besondere Vorbereitung.

Geringe Strahlenbelastung
Im Vergleich zu klassischen Röntgenuntersuchungen ist die Strahlenexposition sehr niedrig.

Individuelle Therapieplanung
Die Ergebnisse liefern eine fundierte Grundlage für eine gezielte und individuell abgestimmte Behandlung.

Verlaufskontrolle
Bereits begonnene Therapien können objektiv überwacht und bei Bedarf angepasst werden.
Digitale Ganganalyse
Die digitale Ganganalyse ist ein modernes diagnostisches Verfahren zur präzisen Untersuchung des Bewegungsablaufs beim Gehen und Laufen.
Mithilfe von Sensoren, Druckmessplatten oder kameragestützten Systemen werden Schrittfolge, Belastungsverteilung und Bewegungsmuster detailliert erfasst und ausgewertet.
Ziel ist es, Fehlbelastungen frühzeitig zu erkennen und eine gezielte, individuelle Therapie abzuleiten.
Einsatzgebiete
- Analyse von Fehlstellungen (z. B. Fuß, Knie, Hüfte)
- Beschwerden beim Gehen oder Laufen
- Rückenschmerzen durch Fehlbelastung
- Sportmedizinische Leistungsdiagnostik
- Versorgung und Optimierung von Einlagen
- Verlaufskontrolle nach Verletzungen oder Operationen
Vorteile für Patienten

Präzise Analyse
Die digitale Auswertung liefert objektive und detaillierte Daten zum Bewegungsablauf, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.

Früherkennung von Fehlbelastungen
Bereits kleine Abweichungen im Gangbild können identifiziert werden, bevor sie zu größeren Beschwerden führen.

Individuelle Therapieplanung
Die Ergebnisse ermöglichen eine passgenaue Behandlung – z. B. durch gezielte Übungen oder orthopädische Hilfsmittel.

Schmerzreduktion
Durch die Korrektur von Fehlbelastungen können Beschwerden nachhaltig gelindert werden.

Verlaufskontrolle
Therapieerfolge lassen sich objektiv messen und dokumentieren, wodurch Anpassungen gezielt vorgenommen werden können.
